Vereinsausflug in den Schwarzwald vom 18. bis 20. Juni 2004

 

Am Freitag um 13:30 Uhr trafen wir uns am Bahnhof in Neckarelz. Nach ein paar kleineren Staus und Freibier im Bus sind wir um 18 Uhr im Rothaushotel in der Nähe vom Schluchsee angekommen. Nach einem guten Abendessen und dem notwendigen Verdauungsspaziergang begaben wir uns in unsere Betten.

Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet starteten wir zu einer Wanderung am Schlüchtsee vorbei, in denen sich Kai und Jonas in die 15 Grad kalten Fluten wagten. Danach besuchten wir den Schlüchtseehof, auf dem Criollos und Harflinger Pferde gezüchtet werden. Nach einer interessanten Führung über die artgerechte Haltung konnten wir zum Abschluss Stutenmilch trinken und Pflegemittel aus Stutenmilch probieren.

Nachdem wir zu einem schönen Platz gewandert waren, nahmen wir ein gemütliches Picknick ein und beobachteten die fleissigen Ameisen. Anschliessend gingen wir weiter auf dem Hochtannenweg und erreichten  die Danieltanne, die mit 43 Meter Höhe und 5 Meter Umfang die größte im Südschwarzwald ist.

Später kamen wir zum Hüsli, das um 1911 erbaut wurde und heute als Heimatmuseum einen guten Eindruck von der früheren Wohnkultur im Schwarzwald vermittelt. In diesem Haus wurden auch einige Szenen der Schwarzwaldklinik mit Professor Brinkmann gedreht.
Den Abend verbrachten wir abwechselnd oder gleichzeitig am Abendbuffet oder am Fernseher wegen des Länderspiels gegen Lettland. Am Sonntag starteten wir nach dem Auschecken zum Schloss Borndorf, um eine Ausstellung über die alemannische Fastnacht zu besichtigen. Nachdem wir dem Gesang eines Minnesängers lauschen durften, nahmen wir noch ein Kneippbad im Japanischen Garten.
Um 12 Uhr fuhren wir zur Wutachschlucht, wo wir entlang der Wutach und durch die Lothenbachklamm mit ihren zahlreichen Wasserfällen wanderten. Nach einer etwas längeren Wartezeit und einem guten Essen in der Schattenmühle, wurden wir von Berthold - wie immer - sicher nach Neckarelz zurückgebracht, wo der Ausflug gegen 20 Uhr endete.

 

 

 

Bericht und Fotos von André Dicken